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Auf ein Wort |
Kommentar |
Schule ist kein Versuchslabor Die Hauptschule und die Realschule sowie die Gesamtschule sollen nun zu einer Schule, zu der es noch keine Bezeichnung gibt zusammengefaßt werden. Die Gymnasien sollen zwar vorerst noch weiterbestehen dürfen, aber sie sollen, wenn sie einen Schüler erst einmal aufgenommen haben, ihn oder sie nicht mehr an einen anderen Schultyp abgeben dürfen. Das heißt im Klartext: wenn ein Schüler erst nach 2 oder 3 Monaten feststellt das Gymnasium überfordert die Leistungsfähigkeit gibt es kein zurück. Der Schüler oder die Schülerin muss für die gesammte Schulzeit auf dem Gymnasium verbleiben. Es gibt keine 2. Chance. Damit soll das Gymnasium eine abschreckende Wirkung erzielen, immer weniger Schüler sollen sich für diese Schulform entscheiden, damit soll der Argumentation für: diese Schulform wird nicht mehr gebraucht gestützt werden um auf diese Weise den neuesten Laborversuch "Schule" zu Lasten unserer Kinder durchzusetzen.
Bisher konnte Herr Zöllner noch nicht darlegen wieso ausgerechnet das zusammenlegen von lernschwachen Schülern die ,teils mit übergroßen Defiziten, aus der Grundschule kommen und kleine Klassen mit hoher Förderung brauchen, wie es heute an Hauptschulen stattfindet, mit besseren Schülern in größeren Klassen und geringerer Förderung zu einer insgesamt besseren Bildung führen soll. Statt dessen fabuliert Herr Zöllner von "anderen pädagogischen Ansätzen" und "besserer Ausstattung" des neuen Systems. Wir fragen uns: Warum wird die bessere Ausstattung nicht schon den heutigen Schulen zugeteilt? Warum wird ein besseres pädagogisches System nicht schon heute unseren Kindern zuteil?
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